Die Meisterbarden von Bree

Hier gibt es Informationen über die Meisterbarden von Bree. Zusätzliche Informationen für die Meisterbarden selbst gibt es auf den internen Seiten (Login erforderlich).

Außerdem gibt es (öffentliche) Werkzeuge rund um das LOTRO-Musiksystem (derzeit: Konvertierung wegen Update 15).

Konzert im Auktionshaus

Eine kurze Vorstellung der Meisterbarden von Bree:

Kurz nach unserem Spielstart im Sommer 2008 haben wir das Musiksystem in Herr der Ringe Online (HdRO bzw. englisch LOTRO – Lord of the Rings Online) entdeckt und ausgiebig damit experimentiert. Weil uns das Zusammenspielen in der Gruppe so viel Spaß gemacht hat, haben wir uns Anfang 2009 das erste Mal getraut, in der "Öffentlichkeit" aufzutreten. Irgendwie hat es sich dann im Lauf der Zeit ergeben, dass wir nun seit etlichen Jahren jeden Freitag von 20 bis 22 Uhr im Auktionshaus von Bree (Server Vanyar) spielen und auch schon ein Stammpublikum haben.

In Anlehnung an Die Meistersinger von Nürnberg (wo die Gründer Arnhor und Doralyn im "Real Life" herkommen) nennen wir uns Die Meisterbarden von Bree und spielen (in wechselnder Besetzung, aber meistens mit 8 bis 12 Musikern) querbeet Hits der letzten 30 Jahre, aber auch Oldies und klassische Werke (z.B. Mozart, Vivaldi) und natürlich die Herr-der-Ringe- und andere Filmmusik. Dazu suchen wir im Web nach guten Midi-Dateien, wandeln diese in ABC-Dateien um, entscheiden, welche realen Instrumente mit welchen Spiel-Instrumenten gespielt werden können (leider gibt es da ja nur eine beschränkte Auswahl; inbesondere eine Geige/Fidel fehlt uns schon ganz extrem, und ein Klavier/Piano wäre nett) und welche Instrumente ggf. zusammengefasst werden können (wenn in einer Midi-Datei z.B. 20 Instrumente vorkommen – so viele Musiker haben wir dann auch wieder nicht), testen verschiedene Kombinationen, ändern ggf. noch die Lautstärke einiger Instrumente und verteilen die resultierenden Dateien nach der endgültigen Freigabe an alle Kollegen in der Band. Und das alles beim Konzert live und online zu "dirigieren" (=jedem einzelnen Musiker sagen, welches Lied als nächstes kommt und welche Datei er mit welchem Instrument spielen soll) ist oft schlimmer als einen Sack Flöhe hüten... :-)

Im Lauf der Zeit hat sich der Freitagabend nun zu einem generellen Musik-Abend entwickelt – um unser Konzert "herum" (also vor 20 und nach 22 Uhr) treten inzwischen weitere Bands und Solomusiker auf, die ihre Werke zum Besten geben; oft ist schon ab 19 Uhr etwas los; ab 22 Uhr geht's meistens noch eine Zeitlang reihum zwischen mehreren "Nachbands"; ab und zu haben wir (wenn das Publikum Zugaben gewünscht hat) auch schon selbst bis Mitternacht gespielt (auch schon mal Weihnachten und Silvester, wenn das zufällig Freitage waren); und wie man hört, wurde die Musiknacht gelegentlich auch erst gegen 4 Uhr morgens beendet...

Viele zufällig vorbeigekommene Spieler, die nur mal eben ihre Post am Briefkasten holen wollten, sind bei den Konzerten "hängen geblieben" ("Mist, da kommt man ja gar nicht mehr zum Questen"), und manch ein Zuhörer wurde unterdessen selbst zum Musiker assimiliert :-)

Wir freuen uns über jeden Zuhörer – also schaut doch mal vorbei, jeden Freitagabend im Auktionshaus von Bree auf dem Server Vanyar!

Weiterführende Informationen:

  1. Allgemeines zum Musiksystem in LOTRO
  2. Woher kommen die ABC-Dateien?
  3. Spezielle ABC-Datei-Regelungen bei den Meisterbarden
  4. Einbindung des Web-Musikordners in den lokalen Music-Ordner
  5. Informationen zu Songbook
  6. Live spielen?
  7. ABC-Dateien zum Herunterladen
  8. FAQ: "Kann ich bei euch mitspielen?"

Allgemeines zum Musiksystem in LOTRO

Unsere Musik ist in (größtenteils selbst gebauten) ABC-Dateien enthalten (außer wenn ein paar Wahnsinnige nach dem Konzert mal wieder live spielen, siehe unten). Um diese in LOTRO spielen zu können, müssen sie in einem Windows-Ordner namens "Music" stehen, der bei der Spiel-Installation nicht automatisch angelegt wird. Er muss also ggf. von Hand direkt im "The Lord of the Rings Online"-Ordner angelegt werden. Diesen Ordner findet man unter "Eigene Dateien" (Windows XP) bzw. "Dokumente" (Windows 7). Im Ordner "The Lord of the Rings Online" einfach im Windows-Explorer auf "Neuer Ordner" klicken und den neuen Ordner "Music" (nicht "Musik"!) benennen.

Zum Ausprobieren gibt es viele ABC-Dateien auf Lotro-ABC (oder früher auf Fat Lute; dieser Server ist Mitte 2012 leider offline gegangen; der Link bleibt hier aber trotzdem mal drin, für den Fall, dass der Server wieder online geht). Diese beim Download einfach in den "Music"-Ordner speichern. Spielen kann man sie dann, indem man im Spiel in der "Sagen"-Zeile eingibt /spielen datei – natürlich muss man sich erst beim Musikanten, z.B. im Tänzelnden Pony in Bree, ein oder mehrere Musikinstrumente gekauft und in die Hand genommen haben (entweder im Beutel oder Schnellzugriffsfeld zweimal rechtsklicken, oder einmal rechtsklicken und den /musik-Befehl eingeben – mit letzterem lässt sich ein Instrument auch wieder aus der Hand legen, ohne einen akrobatischen Luftsprung ausführen zu müssen).

Einfach nur das Spielen aufhören (ohne das Instrument aus der Hand zu legen) kann man normalerweise mit der Taste "^" (links von der "1" auf deutschen Tastaturen). Es kann allerdings ein paar Takte dauern, bis das Spielen wirklich beendet wird.

Wenn eine Gruppe (oder Schlachtzug) zusammenspielt, gibt jeder den Befehl /spielen datei sync ein, und einer macht schließlich den /spielstart.

Richtig gut klingen natürlich nur Lieder, bei denen es separate Noten für die einzelnen Instrumente gibt. Dafür gibt es zwei Möglichkeiten:

Wen's interessiert, was in so einer ABC-Datei eigentlich drinsteht (zum reinen Spielen braucht man das aber nicht wissen):

X: 11
T: Kleine Nachtmusik / Mozart (3:54) harp 1 by Doralyn
L: 1/4
Q: 120
K: C
+ff+
z16 z59/8 ^D,11/8 z/8 =D,5/4 z/4 G,11/8 z/8 F,11/8 z/8 ^D,25/8 z/8
[...]

Das wäre z.B. der Anfang der "Kleinen Nachtmusik" von Mozart, die erste Harfenstimme (Nr. 11, also eine "Multi"-Datei), in C-Dur, mit einer Geschwindigkeit von 120 Viertelnoten pro Minute, fortissimo, beginnend mit einem 11/8-Noten langen tiefen "dis", nach einer längeren Pause ("z") am Anfang. Einfach, nicht? :-)

Man kann in diesen ABC-Dateien einfach drin herumändern (im Windows- Explorer doppelklicken, "Programm aus einer Liste auswählen" und den Editor, also Notepad, benutzen), z.B. um einzelne Noten zu ändern, die Lautstärke anzupassen oder den Titel aussagekräftig zu machen.

Unterordner (unter "Music") sind möglich. Man muss diese beim Spielen vor einem Vorwärts- oder Rückwärtsschrägstrich angeben, z.B. /spielen test/meinlied

Um im Spiel eine Liste der vorhandenen Musikdateien anzuzeigen, gibt es den Befehl /titelliste – aber den sollte man nie "einfach so" eingeben, weil bei vielen Musikdateien (insbesondere wenn sie evtl. teilweise in einem Web-Ordner liegen, s.u.) der Rechner und das Spiel minutenlang einfrieren können, bis alle Dateien eingelesen und angezeigt wurden. Die einzig sinnvolle Verwendung dieses Befehls funktioniert mit einer "Teilmaske" (wie bei Windows), also z.B. /titelliste nacht*, um alle Dateien anzuzeigen, deren Namen mit "nacht" beginnen.

Das war's auch schon im großen und ganzen; es gibt im Lorebook (und anderswo) noch ausführlichere Informationen (allerdings meist auf englisch und teilweise veraltet). (Wie üblich: Falls der Link nicht auf Anhieb funktioniert, einfach rechts oben so lange auf die verschiedenen Länderflaggen klicken, bis die Seite erscheint.)

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Woher kommen die ABC-Dateien?

Dieses Kapitel braucht man zum reinen Spielen nicht lesen. Es ist für Leute gedacht, die etwas hinter die Kulissen schauen wollen und/oder auch selbst neue Lieder erstellen möchten.

Die Grundlage der Basis des Fundaments :-) sind sogenannte "Midi"-Dateien. In ihnen sind die verschiedenen Instrumente und Noten eines Lieds (und evtl. weitere Zusatzinformationen, gelegentlich sogar der Text) gespeichert. Bei dieser Gelegenheit auch gleich eine Anmerkung, weil's eine FAQ ist: Das hat nichts mit MP3 zu tun. In MP3-Dateien ist einfach nur der "Krach" gespeichert, den man hört; der hat aber nichts mit Instrumenten oder Noten zu tun – daher kann man auch Presslufthammer-MP3s erzeugen, aber keine Presslufthammer-Midis (oder nur mit viel Mühe, indem man Noten für eine Trommel schreibt, die dann so ähnlich wie ein Presslufthammer klingen). Daher kann man Midis in MP3s umwandeln (das Midi ist quasi das Orchester; das MP3 das Tonband, das das Orchester aufnimmt), jedoch nicht umgekehrt (wenn sich, um bei diesem Beispiel zu bleiben, das Orchester das aufgenommene Tonband anhört, könnte es nur mit viel Mühe und Handarbeit wieder die Noten für die einzelnen Instrumente daraus rekonstruieren). Irknwie klar, oder?

Also: Wenn man nach Noten für neue Lieder googelt, nützen MP3 RGN (Rein Gar Nix). Eine geeignete Suchzeile für Google wäre beispielsweise "liedname midi mid -mp3" ("midi" wird überlicherweise zu "mid" abgekürzt; "-mp3" schließt MP3-Suchergebnisse aus). Ein großes Midi-Archiv ist beispielsweise freemidi.org, wo es auch viel Film- und TV-Serien-Musik gibt.

Aufgrund der großen Anzahl von Midi-Websites (es gibt auch Online-Shops, in denen man Midi-Dateien kaufen kann) kann hier keine allgemeingültige Anleitung für den Download von Midi-Dateien gegeben werden. Notfalls muss man halt etwas rumfummeln, z.B. mit rechter Maustaste und "Ziel speichern unter..." oder notfalls nach dem Download in .mid umbenennen und derlei Tricks. Jedenfalls sollte nachher eine Midi-Datei mit dem Dateinamen "liedname.mid" in einem Order auf der Festplatte stehen, die bei einem Doppelklick darauf mit dem Windows Media Player abgespielt werden kann.

Hier, beim ersten Abspielen, kann man schon mal die ersten Entscheidungen treffen:

Hat man schließlich eine gute Midi-Datei gefunden, muss man sie in eine (oder mehrere) ABC-Datei(en) umwandeln. Dies funktioniert mit dem LOTRO Midi Player (es gibt auch einen laaangen Thread im LOTRO-Forum dazu). Das Programm ist im wesentlichen selbsterklärend; hier nur ein paar Hinweise zur Funktionalität und zu "Fallen", in die man als Anfänger gerne tappt:

So, jetzt hat man also eine (oder in der Regel mehrere) ABC-Datei(en). Um eine "Multi"-Datei draus zu machen, kann man die Dateien einfach mit dem Editor (Notepad) öffnen und mit "Kopieren und Einfügen" eine Datei mit allen Stimmen machen. Dazu sollten dann auch die "X:"-Zeilen entsprechend einer sinnvollen Konvention (z.B. die der Meisterbarden, siehe unten) nummeriert werden und ein aussagekräftiger Titel in die "T:"-Zeile geschrieben werden (möglichst mit Instrument, damit man bei der Bereitmeldung auch sieht, ob man die richtige Nummer ausgewählt hat; gerne mit Dauer und auch dem eigenen Namen; Romane gehen allerdings auch wieder nicht, da die angezeigte Zeilenlänge begrenzt ist – einfach mal probieren). Beispiel für die Bass-Stimme:

X: 21
T: Kleine Nachtmusik / Mozart (3:42) Bass by Doralyn

Wem das Kopieren und Einfügen zu mühsam ist (und zur akustischen Kontrolle ist das ohnehin sehr zu empfehlen), der kann den LOTRO ABC Player verwenden. Damit kann man die Lieder auch gleich vorab mehr oder weniger spielgetreu anhören, indem man die Datei(en) einfach mit der Maus in das Player-Fenster zieht (etwas anders klingt's im Spiel dann doch, gottseidank meistens besser) und auch als "Multi"-ABC-Datei exportieren ("File" / "Save a copy as ABC"). Das händische Nummerieren der "X:"- (und ggf. "T:"-)-Zeilen in der so exportierten "Multi"-Datei bleibt einem aber trotzdem nicht erspart! Wenn in den "T:"-Zeilen der Instrumentname für den Player erkennbar drinsteht, wird beim Reinziehen der ABC-Datei(en) auch gleich das richtige Instrument ausgewählt; so erspart man sich das manuelle "Umschalten" aufs richtige Instrument.

Soweit zur Technik. Die "künstlerische Bearbeitung" ist davon im Prinzip unabhängig; so kann man sich überlegen, welche Bläser mit Klarinette oder Flöte besser klingen, oder ob eine Lautenstimme evtl. mit der Harfe besser klingt, oder man ändert für ganze Stimmen, einzelne Liedteile oder sogar einzelne Noten die Lautstärke ("+mf+" ist Normallautstärke; mit "+f+", "+ff+" und "+fff+" wird es lauter, mit "+mp", "+p+", "+pp+" und "+ppp+" leiser). In der "Q:"- (und ggf. der "L:-")-Zeile kann man das ganze Lied schneller oder langsamer machen (was man dann aber natürlich bei allen Stimmen tun muss!). Auch das Zusammenfassen bzw. Weglassen von überzähligen Stimmen beim ABC-Export im Midi-Player (s.o.) zählt gewissermaßen schon zur "künstlerischen Freiheit". Hier zeigt sich der wahre Meister :-)

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Spezielle ABC-Datei-Regelungen bei den Meisterbarden

Um nicht die Übersicht zu verlieren und uns die "Arbeit" etwas zu erleichtern, haben wir für die ABC-Dateien folgende Regelungen getroffen:

Soviel zu den ABC-Dateien selbst. In welchem Ordner die liegen, ist derzeit jedem Musiker selbst überlassen (solange es ein Unterordner von "Music" ist, bzw. natürlich direkt in "Music") – der Ordner muss halt, wenn es nicht direkt der "Music"-Ordner ist, beim /spielen mit angegeben werden (s.o.) – wenn man nicht ohnehin Songbook verwendet.

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Einbindung des Web-Musikordners in den lokalen Music-Ordner

Normalerweise müssen ja alle Mitspieler alle gespielten ABC-Dateien in ihrem eigenen Music-Ordner (oder einem Unterordner davon) stehen haben. Das bedeutet natürlich, dass jedes Band-Mitglied, das ABC-Dateien erstellt hat, diese Dateien auch allen anderen Mitgliedern zur Verfügung stellen muss. Da dieses Kreuz-und-Quer-Kopieren mit der wachsenden Anzahl der Dateien und Mitspieler immer unhandlicher geworden ist, haben wir inzwischen einen zentralen Musik-Ordner im Web erstellt und binden diesen mit der (für private Zwecke kostenlosen) NetDrive-Software in den Music-Ordner ein. Dadurch kann die Musik direkt aus diesem Ordner gespielt werden, so dass das zeitraubende und umständliche Kopieren vollständig entfällt.

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Informationen zu Songbook

Wem es zu mühsam ist, die /spielen-Befehle von Hand einzugeben, kann ein Plugin (im deutschen LOTRO-Client: Zusatzmodule) namens "Songbook" verwenden. Das erzeugt im Spiel ein Fenster mit den Lieddateien, in dem man nach einzelnen Dateien suchen und diese per Mausklick /spielen kann. Zur Installation lädt man die ZIP-Datei von der Songbook-Website herunter und kopiert die enthaltenen Dateien (unter Berücksichtigung der Ordner) in den "Plugins"-Ordner unterhalb von "The Lord of the Rings Online". Im Spiel lädt man Songbook mit dem Chat-Befehl /zusatzmodule laden songbook (oder legt über /zusatzmodule manager oder im Startbildschirm ohnehin gleich fest, dass es beim Einloggen automatisch geladen wird). Sollte das Fenster trotz geladenem Zusatzmodul einmal nicht angezeigt werden, kann man den Chat-Befehl /songbook anzeigen verwenden. Über den Manager kann es auch wieder entladen werden (das kann nötig sein, wenn man während des Spiels neue Musikdateien in den "Music"-Ordnern ablegt, denn die Songbook-Informationen werden nur beim Laden eingelesen und würden sonst spätere Änderungen in den "Music"-Ordnern nicht anzeigen).

Daraus folgt, dass die "Songbook-Datenbank" unbedingt vor dem Laden des Zusatzmoduls aktualisiert werden muss. Für das Aktualisieren hat Arnhor ein Programm geschrieben, das man hier herunterladen kann. Es muss nach jeder Änderung in den "Music"-Ordnern aufgerufen werden (und danach ggf. das bereits geladene Songbook-Zusatzmodul ent- und wieder geladen werden, falls es bereits geladen war). Der erste Aufruf des Programms kann ein wenig dauern (vor allem, wenn der Web-Ordner eingelesen wird – da ist auch eine Viertel- bis halbe Stunde möglich!); bei späteren Aufrufen werden nur noch neue und geänderte Dateien eingelesen, so dass hier mit keinen größeren Wartezeiten mehr zu rechnen ist.

Wer an den technischen Details dazu interessiert ist (braucht man aber nicht, wenn man's einfach nur benutzen will), kann dazu die ausführliche Abhandlung durchlesen (ist aber auf englisch, weil wir das Programm auch in den LOTRO-Foren veröffentlicht haben). (Auch hier gilt, wie immer auf irgendwelchen LOTRO-Seiten: Wenn der Link beim ersten Mal nicht funktioniert, einfach ein zweites Mal probieren.)

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Live spielen?

Schon im "Grundzustand" von LOTRO kann man "Live"-Musik auf der Computertastatur spielen (d.h. ein Tastendruck erzeugt einen Ton). Welche Taste welchen Ton spielt, lässt sich im Spiel unter "Optionen" / "Tastaturbelegung" einstellen.

Das ist natürlich ziemlich umständlich und unübersichtlich; aber auch hierbei haben es manche Barden schon zu wahren Meisterschaften gebracht :-)

Wer es sich etwas einfacher machen will, kann ein Midi-Keyboard wie z.B. das LogiLink UA0104 anschließen und darauf "live" spielen. Dazu müssen die Tastendrücke des Keyboards passend konvertiert und an LOTRO weitergeleitet werden. Dies erledigt das Programm MIDI2KEY, das während des Spielens im Hintergrund geöffnet bleiben muss. Die Noten des Keyboards müssen in der Datei MIDI2KEY.ini auf die in der Spiel-Tastaturbelegung eingerichteten Tasten umgesetzt werden, z.B.

[Key Map]
C1=Q
CS1=W
D1=E
DS1=R
E1=T
usw.
Das ist etwas Gefummel, bis alles passt, aber man muss es ja nur "einmal im Leben" einrichten. Künftig braucht man dann nur noch das Keyboard einstöpseln, MIDI2KEY starten, die Laute in die Hand nehmen und losspielen...

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ABC-Dateien zum Herunterladen

Für den Fall, dass jemand nach dem Lesen dieser Website selber "Appetit" aufs Musizieren bekommen hat, haben wir hier den Kanon von Johann Pachelbel (in einer etwas "rockigeren" Version als das Original) hinterlegt, in den Versionen für 1, 2, 4 und 7 Spieler (die letztere Version ist die, die wir in unseren Konzerten spielen). Die jeweiligen ABC-Dateien müssen beim Herunterladen ins Music-Verzeichnis (siehe oben) gespeichert werden. Erläuterungen stehen jeweils neben den einzelnen Versionen:

Für 1 Spieler:
Dies ist eine Version für eine einzige Laute. Man braucht also nur eine Laute in die Hand nehmen und /spielen pachelbel eingeben – voilà!
pachelbel.abc
Für 2 Spieler:
Dies ist eine Version für Flöte und Laute (wer noch keine Flöte spielen kann, kann notfalls auch eine Klarinette oder ein Horn nehmen, dann funktioniert's auch in ganz kleinen Leveln). Beide Spieler laden dieselbe Datei herunter; der eine nimmt dann eine Flöte in die Hand und gibt /spielen pachelbel_2 41 sync ein, der andere nimmt eine Laute in die Hand und gibt /spielen pachelbel_2 91 sync ein (41 und 91 sind bei uns die Nummern für die erste Flöte bzw. Laute, siehe oben). Einer der beiden gibt schließlich /spielstart ein. Fertig! Zuhören und genießen :-)
pachelbel_2.abc
Für 4 Spieler:
Dies ist eine Version für Flöte, Horn, Trommel und Laute. Die Vorgehensweise ist im Prinzip wie oben, nur die Befehle für die einzelnen Instrumente bzw. Spieler lauten nun:
Flöte:/spielen pachelbel_4 41 sync
Horn:/spielen pachelbel_4 51 sync
Trommel:/spielen pachelbel_4 71 sync
Laute:/spielen pachelbel_4 91 sync
Wiederum gibt schließlich einer der Spieler den Befehl /spielstart ein. Klingt schon besser als zu zweit, oder? :-)
pachelbel_4.abc
Für 7 Spieler:
Dies ist die Version, die wir auch im Konzert spielen. Es gibt Flöte, zwei Hörner, Dudelsack, Trommel und zwei Lauten. Wiederum laden alle Spieler dieselbe Datei herunter und geben, je nach ihrem Instrument, einen der folgenden Befehle ein:
Flöte:/spielen pachelbel_7 41 sync
1. Horn:/spielen pachelbel_7 51 sync
2. Horn:/spielen pachelbel_7 52 sync
Dudelsack:/spielen pachelbel_7 61 sync
Trommel:/spielen pachelbel_7 71 sync
1. Laute:/spielen pachelbel_7 91 sync
2. Laute:/spielen pachelbel_7 92 sync
Und wieder gibt schließlich einer der Spieler den Befehl /spielstart ein. Nun hört man das "vollständige Orchester" :-)
pachelbel_7.abc

Wie man sieht (oder besser gesagt: hört), klingt das ganze umso besser, je mehr Spieler bzw. Instrumente zur Verfügung stehen! Die "durchschnittliche" Anzahl unserer Instrumente ist meistens acht; ab ca. sechs klingt's normalerweise einigermaßen "vollständig"; unsere "größten" Lieder brauchen derzeit zwölf Instrumente. Rein theoretisch könnte man das bis zu 24 Instrumenten (Schlachtzuggröße!) weit treiben, aber da beginnen dann die praktischen Probleme: Erstens gibt es kaum Midi-Dateien mit so vielen Stimmen (ein Triangel, der einmal im ganzen Lied "Ping!" macht, zählt nicht); zweitens ist die Koordination von so vielen Musikern schwierig (es muss jeder das richtige Instrument in die Hand nehmen und den richtigen /spielen-Befehl eingeben – so etwas dauert eeewig); und drittens ist irgendwann das Spiel selbst überfordert (was auch immer – der Server, die Internetverbindung, der Client, die Soundkarte...), und man hört nur noch Bruchstücke. Was uns betrifft, glauben wir das Optimum irgendwo zwischen acht und zwölf Stimmen gefunden zu haben.

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FAQ: "Kann ich bei euch mitspielen?"

Antwort: Im Prinzip ja, aber...

Erst mal: Wir sind derzeit (Herbst 2012) im Grunde recht gut "gefüllt" (acht "reale" Leute; dazu für "große" Lieder noch der eine oder andere Twink zur Unterstützung) und halten daher momentan nicht aktiv Ausschau nach Verstärkung. Das heißt nicht, dass es einen generellen Aufnahmestopp gibt (ab und zu scheidet schließlich auch mal wieder jemand aus, so dass ohnehin ein Platz frei wird), aber es müsste zur Zeit schon arg gut "passen", dass wir uns erweitern würden. Es kommt halt immer auf den Einzelfall an.

Für mögliche neue Meisterbarden ist jedenfalls der wichtigste Punkt: Wir sind nur an einer langfristigen Zusammenarbeit interessiert. Wir wollen keinen Meisterbarden, der (womöglich noch überraschend) nur alle paar Wochen oder Monate mal reinplatzt und spontan mitspielen will – so etwas erzeugt zu viel Chaos. Mit anderen Worten: Wer bei uns mitspielen will, sollte das relativ zuverlässig jeden Freitag tun (und auch von ca. 19.30 Uhr bis 22.30 Uhr zur Verfügung stehen). Natürlich kann auch mal was dazwischenkommen: Urlaub, Krankheit, Geburtstagsfeier, Grillparty... das ist alles kein Problem. Geplante Abwesenheiten sollten nach Möglichkeit beim Konzert eine Woche vorher bekanntgegeben werden, damit wir etwas besser vorausplanen können, aber wir haben es notfalls auch im Griff, wenn mal jemand überraschend nicht kommt. Doof ist einfach nur, wenn jemand mal zwei Wochen da ist, dann wieder drei Wochen nicht (weil er keine Lust hat), dann mal wieder kommt und das alles überhaupt nicht vorher ankündigt – da rauft man sich bei der Erstellung der Playlist schon mal die Haare; so etwas möchten wir uns gerne ersparen.

Spieltechnische Voraussetzungen gibt's nur wenige: Der spielende Character muss keineswegs zwingend ein Barde sein; wir haben und hatten z.B. auch Hauptleute oder Waffis in der Band. Wir können einem neuen Spieler alle Instrumente beibringen, vorausgesetzt, sein Level ist hoch genug. Lvl10 (=Trommel) ist ausreichend, Lvl15 (=Theorbe) gut, Lvl25 (=Dudelsack) super. Häufig genutzte Standardinstrumente wie z.B. Laute, Horn etc. gehen ohnehin auch schon in niedrigeren Leveln. Kuhglocken kommen so selten vor, dass da immer ein Spieler dafür zur Verfügung steht; Pibgorn spielen wir sowieso nicht. Wichtig ist nur, dass der Spieler zu Beginn des Konzerts auch alle Instrumente dabei hat! :-)

Dienstkleidung (Zierwerk) wird gestellt (Federhut und Mantel); die Farbe bleibt jedem selbst überlassen.

Ansonsten sollten Grundkenntnisse im Windows-Explorer vorhanden sein (wie navigiere ich zwischen Ordnern; wie lege ich einen neuen Ordner an u.ä.). Für die Installation des NetDrive gibt es für neue Meisterbarden eine reich bebilderte ausführliche Anleitung auf den internen Seiten; dies sollte also auch für Laien kein Problem darstellen.

Eine weitere Voraussetzung ist das Vorhandensein (und Benutzen) von TeamSpeak3 während des Konzerts. Zum reinen Musikmachen braucht man das zwar nicht, aber es ist bei Problemen enorm hilfreich, nicht alles mühsam in den Schlachtzug-Channel tippen zu müssen. Und nein, Zuhören reicht nicht; Mikrofon und Mitreden ist Pflicht!

Und natürlich sollte man Musik grundsätzlich mögen und das ganze nicht als rein mechanisches Datei-Abspielen betrachten. Es wird auch gerne gesehen, dass jeder Meisterbarde im Lauf der Zeit immer wieder einmal neue Lieder beisteuert, aber das ist natürlich keine Verpflichtung (denn wie man oben sieht, ist das ganze ja auch gar nicht so einfach).

Wer jetzt immer noch glaubt, unbedingt ein Meisterbarde werden zu müssen, möge uns bitte im Spiel ansprechen (am besten nach einem Konzert; während und vor allem am Anfang eines Konzerts geht es ohnehin schon immer ziemlich hektisch zu).

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